7. Münsterscher Bildungskongress: Aufgezeichnete Beiträge in der Mediathek verfügbar

Auf der Kongressplattform können Teilnehmende sich noch bis zum 10. Oktober 2021 viele Beiträge erneut ansehen. In der Mediathek finden sich die aufgezeichneten Haupt-, Abend- und Parallelvorträge, die asynchron zur Verfügung gestellten Beiträge sowie weitere teils exklusive Inhalte.

Nach und nach werden gerade u. a. die Videos folgender Referent:innen verfügbar gemacht:

  • Dr. Armin Nassehi (LMU, München): Teaching for Future - Eckpunkte für Schule und Wissenschaft
  • Bernd Ulrich (Die ZEIT, Hamburg): Kränkung Klima Krise – Warum das Einfache so schwer zu machen ist
  • Prof. Rena Subotnik Ph.D. (American Psychological Association, Washington D.C., USA): Looking to the Future of Talent Development as an Engine for Social Re‐ sponsibility
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D. (WZB) und (HU, Berlin): Die Leere der Pandemie und was wir für unser Bildungssystem lernen müs‐ sen
  • Prof. Robert Sternberg Ph.D. (Cornell University, USA): Time Bomb: How the Western Conception of Intelligence is Taking Down Humanity and What to Do about it
  • Prof. Sally Reis Ph.D. (University of Connecticut, USA): Using the Schoolwide Enrichment Model (SEM) to Create Future Leaders and Change Agents: How Enrichment Inspires Service, Social Responsibil‐ ity, and Using Talents to Improve the Planet
  • Prof. Joe Renzulli Ph.D. (University of Connecticut, USA): Assessment For Learning: The Missing Element For Identifying High Poten‐ tial in Low Income and Minority Groups
  • Prof. Dr. Kristina Reiss (TUM, München): Das M in MINT: Wie der Mathematikunterricht zu einer nachhaltigen Bil‐ dung beitragen kann
  • Prof. Dr. Kai Niebert (Universität Zürich, Schweiz): Bildung in Zeiten der Klimakrise: Von der politischen Herausforderung zur didaktischen Realität
  • Prof. Dr. Jan Bransen (Radboud University, Niederlande): It takes a village
  • Charles Fadel (Center for Curriculum Redesign, USA): Education for the age of A.I.

 

ICBF Stiftung: Einladung zur Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreise

Exzellenz Facharbeit - Dr. Hans Riegel-Fachpreise

für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik

 

Einladung zur Preisverleihung

am Mittwoch, dem 27. Oktober 2021, um 17:00 Uhr

 

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung laden alle Wettbewerbsteilnehmer*innen mit ihren Eltern, die Mitglieder der Schulleitungen oder deren Vertreter*innen sowie die betreuenden Fachlehrer*innen zur Abschlussveranstaltung und Preisverleihung herzlich ein.

Die Preisverleihung findet in diesem Jahr online mithilfe der Konferenzsoftware „Zoom“ statt, wobei die datenschutzrechtlich adaptierte, DSGVO-konforme Lizenz der Universität Münster zur Anwendung kommt.

Programm

Begrüßung
Burkhard Jungkamp, Staatssekretär a.D., Vorsitzender der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung

Grußworte
Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung

Bekanntgabe der Preisträger*innen
des Wettbewerbs 2021 in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik durch die Mitglieder der Jury

Gruppenfoto der Sieger*innen, Verabschiedung

auf Wunsch „Get Together“
Gelegenheit zum Gespräch mit den Mitgliedern der Jury

 

Die Zugangsdaten zum Konferenzsystem finden Sie hier hinterlegt. 

7. Münsterscher Bildungskongress: Seien Sie dabei! Anmeldung noch bis 30.08. möglich

Wie der am 07. August 2021 veröffentlichte Bericht des UN-Klimarats (IPCC) nochmal verdeutlicht, ist es höchste Zeit für einen dauerhaften ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne müssen dazu ihren Beitrag leisten, das eigene Handeln und Verhalten überprüfen.

Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere eine gezielte Begabungsförderung kann durch die Stärkung von Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenzialen junger Menschen - zum Beispiel durch die Förderung kreativer Problemlösekompetenzen oder ethischen Verantwortungsbewusstseins - einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gemeinwohlorientierung und zu einer innovativen Zukunftsgestaltung leisten.

Vor diesem Hintergrund laden wir zum 7. Münsterschen Bildungskongress ein, der diese aktuelle Thematik aufgreift. 

Dafür könnten renommierte Vortragende gewonnen werden, unter anderem Prof. Rena Subotnik Ph.D. (American Psychological Association, Washington D.C., USA), Prof. Dr. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D. (WZB und HU, Berlin), Prof. Robert Sternberg Ph.D. (Cornell University, USA), Prof. Dr. Armin Nassehi (LMU, München), Bernd Ulrich (Die ZEIT, Hamburg) und Prof. Andreas Schleicher (OECD).

Hervorheben möchten wir auch folgende Beiträge:

Professor Dr. Kai Niebert wird einen Vortrag mit dem Titel „Bildung in Zeiten der Klimakrise: Von der politischen Herausforderung zur didaktischen Realität“ halten.

Professor Dr. Dr. Felix Ekardt hält einen Vortrag mit dem Titel „Klimagerechtigkeit und die Transformation zur Nachhaltigkeit.“

Rifka Lambrecht und Simon Fager als Vertreter:innen des Jugendrats der Generationenstiftung halten einen Vortrag mit dem Titel „Ihr nennt es generationengerecht, wir nennen es Verrat.“

Eine Anmeldung ist noch bis zum 30.08.2021 unter diesem Link möglich: https://wwuindico.uni-muenster.de/e/mbk2021

7. Münsterscher Bildungskongress: Upcycling + Flüssigkeiten - Details zum Kinderprogramm

Wir freuen uns ankündigen zu dürfen, dass am 23. und 24. 09. ein digitales Nachmittagsprogramm für die Kinder unserer Kongressteilnehmenden stattfinden wird. Die Q. Uni (Kinder-und-Jugend-Uni Münster: www.uni-muenster.de/quni/) wird an beiden Tagen im Zeitfenster 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Uhr einen Experimentier-Workshop anbieten. Die Teilnahme ist für die Kinder angemeldeter Kongressbesucher:innen kostenfrei.

23.09. – Upcycling Workshop

Aus alt mach neu! Bevor Verpackungsmaterialien auf dem Müll landen, wollen wir schauen, wie wir daraus etwas Nützliches & Praktisches basteln können.

24.09. – Experimente: Phänomene mit Flüssigkeiten

Flüssigkeiten fließen immer nach unten? Wir experimentieren mit verschiedenen Flüssigkeiten und lassen uns von spannenden Effekten überraschen.

Eine Anmeldung zum Kongress ist noch bis zum 30.08.2021 über diesen Link möglich: wwuindico.uni-muenster.de/e/mbk2021

Angemeldete Kongressteilnehmende können Ihre Kinder bis zum 15.09.2021 für die oben genannten Workshops anmelden. Bitte schicken Sie dazu eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben Sie an, für welchen Workshop Sie ihr Kind anmelden möchten. Außerdem benötigen wir den Namen Ihres Kindes und eine Mailadresse an die wir den Link zur Einwahl in den Workshop senden können.

7. Münsterscher Bildungskongress: Call for Papers-Programm jetzt einsehbar + Angebot für Kinder

Auf der Kongresswebsite finden Sie nun das Call for Papers-Programm inklusive asynchroner Beiträge: www.icbfkongress.de/das-programm. Auch die Haupt-, Abend- und viele der Parallelvorträge sowie die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung werden aufgezeichnet. Die Videos sind nach dem Kongress noch für mehrere Wochen auf der Kongressplattform verfügbar.

Wir freuen uns außerdem ankündigen zu dürfen, dass am 23. und 24. 09. ein digitales Nachmittagsprogramm für die Kinder unserer Kongressteilnehmenden stattfinden wird. Die Q. Uni (Kinder-und-Jugend-Uni Münster: www.uni-muenster.de/quni/) wird an beiden Tagen im Zeitfenster 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Uhr einen Experimentier-Workshop anbieten. Die Teilnahme ist für die Kinder angemeldeter Kongressbesucher*innen kostenfrei. Weitere Informationen zum Inhalt der Workshops und zur Registrierung von interessierten Kindern werden im August an die Kongressteilnehmenden verschickt.

Eine Anmeldung zum Kongress ist noch bis zum 20.08.2021 über diesen Link möglich: wwuindico.uni-muenster.de/e/mbk2021

Auf der Kongresswebsite www.icbfkongress.de ergänzen wir fortlaufend die Informationen zu den Vortragenden und aktualisieren die Programmübersicht.

Für Rückfragen zum Kongress stehen wir Ihnen gerne telefonisch (+49 251 83-29397) und per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

Informationsveranstaltung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) – Angebot für semesterbegleitende Praktika (OP/KP/BFP)

 
Das Forder-Förder-Projekt des Internationales Centrums für Begabungsforschung (ICBF) bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, im Rahmen eines OP/KP oder BFP Schülerinnen und Schüler bei der interessengeleiteten Arbeit an selbst gewählten Themen als Mentoren zu begleiten und zu unterstützen.
Auf universitärer Seite wird das Projekt im Winter- und Sommersemester von einem Seminar begleitet, in dem die benötigten Kompetenzen u.a. in den Bereichen individuelle Förderung, Begabungsförderung, Selbstreguliertes und Forschendes Lernen vermittelt sowie die praktischen Erfahrungen reflektiert werden.
Die Praktikumsplätze an den beteiligten Schulen in Münster und Osnabrück werden über die Teilnahme am Seminar vermittelt.
 
 
Bei Interesse kommen Sie gerne zur umfassenden Informationsveranstaltung am 08. Juli 2021 um 16 Uhr über Zoom (https://wwu.zoom.us/j/68823839707) und/oder melden Sie sich per Mail bei den im Plakat angegebenen Ansprechpartnern.

Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress vom 22.-25. September 2021

Wir freuen uns folgende Referent*innen für die Eröffnungs-, Haupt- und Abendveranstaltungen ankündigen zu dürfen:

  • Dr. Armin Nassehi (LMU, München)
  • Bernd Ulrich (Die ZEIT, Hamburg)
  • Prof. Rena Subotnik Ph.D. (American Psychological Association, Washington D.C., USA)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D. (WZB) und (HU, Berlin)
  • Prof. Robert Sternberg Ph.D. (Cornell University, USA)
  • Prof. Sally Reis Ph.D. (University of Connecticut, USA )
  • Prof. Joe Renzulli Ph.D. (University of Connecticut, USA)
  • Prof. Dr. Kristina Reiss (TUM, München)
  • Prof. Dr. Kai Niebert (Universität Zürich, Schweiz)
  • Prof. Dr. Jan Bransen (Radboud University, Niederlande)
  • Charles Fadel (Center for Curriculum Redesign, USA)

Nachruf Prof. Victor Müller-Oppliger


 

"Unable are the loved to die, for love is immortality.”

Emily Dickinson

 

Wir trauern um

Prof. Victor Müller-Oppliger

der am 14. November 2020 verstorben ist.

Victor hatte über die Jahre seines Schaffens einen großen Einfluss auf die europäische Begabungsforschung und -förderung.

Victor startete seine berufliche Karriere zunächst an der Volksschule, bildete sich durch ein Studium der Sonderpädagogik am Institut für Spezielle Pädagogik der Universität Basel sowie der Pädagogischen Psychologie an der Universität Fribourg weiter. Nach einem Bildungsaufenthalt in den USA am National Research Center on the Gifted and Talented entwickelte Victor einen internationalen Masterstudiengang zur Integrativen Begabungs- und Begabtenförderung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz. Darüber hinaus war er in mehreren nationalen und internationalen Netzwerken tätig, unter anderem im »International Panel of Experts of Gifted Education« (IPEGE), in der »International Research Association for Talent Development and Excellence« (IRATDE) im General Committee des »European Council for High Ability« (ECHA) und als Delegierter im »World Council for Gifted and Talented Children« (WCGTC).

Durch sein herausragendes Engagement und seinen Wissensdurst hat er nicht nur viele begabte Kinder, Eltern und Lehrpersonen bestärkt, ihren Weg zu gehen – auch wir sind Victor für sein jahrzehntelanges Wirken dankbar und werden ihn als warmherzigen Forscher und Freund in Erinnerung behalten.

Seiner Frau Salomé und seinen Kindern Michaela und Fabian gilt unsere aufrichtige Anteilnahme!

Der Münstersche Bildungskongress im Format Digital Plus

Nun sind es nur noch 6 Monate bis zu unserem Bildungskongress im September. Wir freuen uns weiterhin sehr darauf, auch wenn wir uns aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung des Pandemiegeschehens leider dafür entscheiden mussten, den diesjährigen Kongress nicht im Präsenzformat durchzuführen. Die Veranstaltung soll stattdessen im Format Digital Plus umgesetzt werden. Das bedeutet, dass wir mit unserem Team, einer Moderation und einigen wenigen Gästen vor Ort von einer Live-Bühne durch den digitalen Kongress leiten werden. Die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung sowie einige der Keynote-Vorträge sollen nach Möglichkeit live mitgeschnitten und von Ihnen als Teilnehmenden im Live-Stream über unsere Kongressplattform zeitsynchron mitverfolgt werden können.

Das restliche Programm wird in kleineren, digitalen Räumen stattfinden. Dort begegnen Sie dann den Referent*innen, die einen Vortrag, Workshop oder ein Symposium gestalten in einzelnen Videokonferenzen. Dieses Format kennen Sie wahrscheinlich bereits über die berufliche, digitale Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Hier wird es bei einigen Formaten, sowie in den Pausen, auch die Gelegenheit geben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Beitragenden daran, die digitale Begegnung so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Die Anmeldung zum Kongress startet am 01.04.2021 über den Reiter „Anmeldung“ oben. Sie werden zu unserem Konferenztool Indico weitergeleitet. Die Kongressgebühr verringert sich im digitalen Format um 25%. Bis zum 30.06.2021 können Sie sich zum „Early Bird“ Preis von 199 € anmelden. Ab dem 01.07.2021 beträgt die Gebühr 214 €. Die ermäßigte Gebühr für CfP-Beitragende, Studierende und Erzieher*innen beträgt 124 € bis zum 30.06.2021 und 135 € ab dem 01.07.2021. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder auf Rechnung. Bei Auswahl der Zahlungsmethode „Auf Rechnung“ bitte beachten: Die Zustellung der Rechnung kann einige Tage in Anspruch nehmen. Der Anmeldevorgang wird erst mit Zahlung der Rechnung abgeschlossen. Sie erhalten per E-Mail einen Link, mit dem Sie nach Zahlungseingang Ihre Anmeldung abschließen können. Eine kostenfreie Stornierung ist bei beiden Zahlungsmethoden bis zum 25.08.2021 möglich.

Als Hauptvortragende konnten wir unter anderem Sally Reis und Rena Subotnik sowie Armin Nassehi und Bernd Ulrich gewinnen. Eine Übersicht aller Referent*innen sowie mehr Infos zu den weiteren Programminhalten werden in Kürze hier veröffentlicht.

Für Rückfragen steht Ihnen das Kongressteam gerne telefonisch (+49 251 83-29397) und per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

Hier geht’s zur ANMELDUNG.

 

Neuerscheinung 2021: Handbuch Begabung (Herder Verlag)

Im Januar 2021 ist der Band „Handbuch Begabung“ in der Buchreihe hochbegabung und pädagogische praxis beim Verlag Herder erschienen. Er vereint auf rund 600 Seiten Beiträge namhafter Expert*innen in diesem Feld.

Das Handbuch Begabung spiegelt den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Diskurs sowie die deutschsprachige Praxis der Begabungs- und Begabtenförderung vor allem im Themenfeld Schule wider. Es versammelt nahezu alle namhaften Expert*innen im Feld. Begabung wird in diesem Band als Gegenstand unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und in verschiedenen Facetten und thematischen Vertiefungen in den Blick genommen: im Kontext aktueller gesellschaftlicher Diskurse und Fragen der Bildungsgerechtigkeit, im Zusammenhang mit bildungs- und lerntheoretischen Erkenntnissen, als sozialhistorisches und soziokulturelles Konstrukt, in Auseinandersetzung mit nahestehenden Konzepten und als Gegenstand von Modellen und Diagnostik, als Element von Diversitäts-, Heterogenitäts- und Inklusionsdiskursen, als Motor der Schul- und Unterrichtsgestaltung und insgesamt als pädagogisches und bildungspolitisches Projekt.

Neuerscheinung: FFP Handbuch

Die 2021 im Waxmann Verlag erschienene Publikation „Strategien selbstregulierten Lernens in der Individuellen Förderung – Ein Praxishandbuch zum Forder-Förder-Projekt“ bietet interessierten Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen an Unterrichts- und Schulentwicklung beteiligten Akteur*innen Einblicke in die Durchführung des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Forder-Förder-Projekts zur individuellen Begabungsförderung und nachhaltigen Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext. Innerhalb des Projektes erfolgt eine diagnosebasierte (Begabungs-)Förderung, wobei die folgenden drei Ziele im Zentrum stehen: 

  • Interessen entwickeln (mittels selbstgewählter Spezialthemen)
  • Begabungen herausfordern (mittels eigenständiger Forschungsarbeiten)
  • Lernkompetenz fördern (mittels systematischer Strategievermittlung) 

Neben den im ersten Teil des Buches präsentierten theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen bietet das Handbuch im zweiten Teil fächerunabhängige, praxisorientierte Anregungen für die Planung und Durchführung eines Forder-Förder-Projekts inklusive praktischer Hinweise und Unterrichtsmaterialien, die sich als Kopiervorlagen im hinteren Teil des Buches sowie teilweise auch in editierbarer Version auf einer zugehörigen Online-Plattform befinden.

Durch den Fokus auf Strategien selbstregulierten Lernens eignet sich das Forder-Förder-Projekt
– insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation – ideal, um Kinder und Jugendliche individuell in ihren Begabungen und Interessen zu fordern sowie in ihren Lernkompetenzen zu fördern, indem es sich nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Distanzlernen erfolgreich umsetzen lässt.

Herausgeber*innen:

Christian Fischer, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad

Autor*innen:

Christian Fischer, Christiane Fischer-Ontrup, Julia Gilhaus-Schütz, Linda Habedank, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad, David Rott, Sarah Schulte ter Hardt, Corinna Schuster, Franziska Trappehl, Isabel Unkel, Nele von Wieding

2021, Reihe „Begabungsförderung Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, Band 11, Din A4, 49,90 €, ISBN: 978-3-8309-4305-1, doi: https://doi.org/10.31244/9783830993056

Direktlink zum Buch

Das Neuerscheinungsblatt mit interaktiven Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

24ste WCGTC World Conference

Die 24igste WCGTC Biennial World Conference wird in diesem Jahr virtuell stattfinden, und zwar vom 31.07. – 01.08.2021 und vom 7.08. – 8.08.2021, mit dem Fokus auf das Thema „Developing the Future of Gifted Education“.
 
Der Call for Proposals dafür ist nun eröffnet, die Vorgaben dafür finden Sie hier.
 
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Konferenz.

Digitale Informationsveranstaltung ECHA-Zertifikat - Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit

Zu der Weiterbildung  „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)   beginnend im April 2021 bietet das ICBF einen digitalen Informationsabend an. 
 
Nach einer kurzen Kursvorstellung geben Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels (wissenschaftliche Kursleitung) und Frank Geldmacher (pädagogische Kursleitung) Ihnen die Gelegenheit,  Fragen zu stellen. Die Online-Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 18. Februar 2021, ab 18.00 Uhr. Zur Umsetzung nutzt das ICBF das Videokonferenz-Programm Zoom.
 
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, um  den Link zur Einwahl in das Meeting zu erhalten.

Ausschreibung zur Deutschen SchülerAkademie 2021

Am 28. Februar 2021 endet das Vorschlagsverfahren für die Teilnahme an der diesjährigen Deutschen SchülerAkademie. Pro Schule werden ein bis zwei Vorschläge erwartet, die Maximalzahl beträgt fünf Vorschläge. 
 
Die Deutsche SchülerAkademie ist ein Förderprogramm für leistungsfähige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die eine der beiden Jahrgangsstufen vor dem Abschlussjahrgang besuchen. In einer SchülerAkademie bearbeiten sie 16 Tage lang gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragestellungen aus Wissenschaft, Forschung und Kultur.
 
Im letzten Jahr mussten aufgrund der Corona-Pandemie die geplanten Akademien abgesagt werden, konnten jedoch in digitale Workshops und Vorlesungen auf Basis der geplanten Akademie-Themen angeboten werden.
Für diesen Sommer sind wieder Präsenzakademien sowie eine Reihe von Onlinekursen geplant, wobei zum Schutz aller Akademiebeteiligten ein Hygienekonzept für die Akademien erarbeitet wurde, das ständig weiterentwickelt wird.
 
Hinweise zum Vorschlagsverfahren können dem Flyer entnommen werden. Neben den Vorschlägen seitens der Schulen ist auch ein Selbstvorschlag von Schüler*innen möglich.
 
Generelle Informationen zur SchülerAkademie finden sich hier

Nachbericht zum 38. Münsterschen Gespräch: „Das neue Normal? Digital gestütztes Lernen in Distanz und Präsenz.“

Am 15. und 16. März 2021 fand das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik statt, dies mit insgesamt 90 Teilnehmer*innen, die – passend zum diesjährigen Tagungstitel – den Vorträgen, Diskussionsrunden und Arbeitskreisen per Videokonferenz zugeschaltet waren.

Professor Manfred Pirner (Erlangen) referierte über „Bildung in einer digitalen Welt“, wobei er die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten als so umfassend beschrieb, dass Bildung insgesamt neu gedacht und ausgerichtet werden müsse. Weitere Vorträge beschäftigten sich bspw. mit der Frage, wie die digitale Kompetenz von Lehrkräften zu beurteilen ist (Professorin Mandy Schiefner-Rohs, Kaiserslautern) oder aber, wie die aktuellen schulischen Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung nachhaltig wirksam gestaltet und gesteuert werden können (Professorin Birgit Eickelmann, Paderborn).

In der Abschlussrunde wurde noch einmal deutlich, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt. Mit dieser Entwicklung müssten sich alle Kolleg*innen aller Fachkonferenzen auseinandersetzen, sie dürfe aber nicht die Vernachlässigung anderer Themen, etwa Normen und Werte, individuelle Persönlichkeitsentwicklung und Subjektorientierung im Unterricht mit sich bringen.

Auf den Online-Plattformen, die für das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik eingerichtet wurden, sind die Teilnehmenden weiterhin eingeladen, sich über das Thema Digitalisierung auszutauschen.

Der Tagungsband zur Veranstaltung wird Anfang 2022 im Waxmann Verlag erscheinen. 

20-jähriges Jubiläum des Internationalen Centrums für Begabungsforschung

 

Am 2.2.2021 konnte das ICBF sein nunmehr zwanzigjähriges Bestehen feiern.

Ein Anlass für uns, den vielen Menschen, die den Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre mitgestaltet haben, einen herzlichen Dank auszusprechen!

Im Laufe dieses Prozesses hat die Akzeptanz der Begabungsforschung und Individuellen Förderung deutlich zugenommen.

Auch die Relevanz der Begabungsförderung und Potenzialentwicklung wird angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen sicher weiter steigen.

Anlässlich des Jubiläums sprach Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, mit Kathrin Kottke von der Westfälischen Wilhelms-Universität über die Rolle, Aufgaben und Veränderungen in der Begabungsforschung. Das Interview ist hier zu lesen.

Abschlussmodul ECHA-Coach 8

Zum 8. Mal hat am 5. Dezember 2020 ein ECHA-Coach-Kurs die Urkunden zum ´Specialist in Coaching the Gifted` erhalten.

Der Kurs fand in diesem besonderen Jahr unter besonderen Bedingungen statt - teils in Präsenz, teils online und teils hybrid.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit Konzepten zu Intelligenz und Begabungen, dem Erkennen von Hochbegabungen und Hochbegabten, der individuellen Förderung von Kindern in der Schule und unterschiedlichen Ansätzen zum Coaching von begabten Menschen auseinander. Sie führten unter Intervision ein eigenes Coaching durch, das sie vorstellten und reflektierten.

Die Präsentationen und Prüfungen wurden ebenfalls teils in Präsenz, teils online abgelegt.

Ob vor Ort oder online dabei - zum Abschluss haben alle gemeinsam auf den Erfolg angestoßen.

Nachruf Prof. Dr. Franz J. Mönks


 

 moenks

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt,

geht nicht verloren.

Albert Schweitzer

 

 

Wir trauern um den Mitbegründer des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und das langjährige Mitglied im Kuratorium der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung

Prof. Dr. Franz J. Mönks

der am 10. März 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Als Pionier der Begabungsforschung in Europa hat Franz J. Mönks 1988 an der Universität Nijmegen das Centrum voor Begaafdheidsonderzoek gegründet und in den Folgejahren entscheidende Impulse und Empfehlungen für die Gründung des Internationalen Centrums für Begabungsforschung an der Universität Münster im Jahre 2001 gegeben. In seine Tätigkeit als Präsident des European Council for High Ability (ECHA) zwischen 1992 und 2008 fällt die von ihm initiierte Entwicklung des Weiterbildungsstudiums zum Erwerb des ECHA-Diploms „Specialist in Gifted Education“. Waren es auf der 4. ECHA-Konferenz im Oktober 1994 in Nijmegen erst fünf Absolventen, so sind es inzwischen allein in Münster mehr als 600 Lehrerinnen und Lehrer, die diese europaweit einmalige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Wir sind Franz J. Mönks für sein mehr als dreißig Jahre währendes herausragendes Engagement in der Begabungsforschung und Begabtenförderung zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und die Arbeit im ICBF in seinem Sinne weiterführen.

Seiner Familie gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Prof. Dr. Christian Fischer
Vorstandsvorsitzender ICBF

 

Prof. Dr. Friedhelm Käpnick
Stellvertretender Vorstand ICBF

 

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg
Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung
Burkhard Jungkamp
Staatssekretär a.D., Vorsitzender ICBF-Stiftung

 

 

Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen

Vom Blutnachweis in der forensischen Chemie bis zur Fluss-Renaturierung

 Preisverleihung 2020 | Foto: ICBF

Zum elften Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung am Montag, 26. Oktober, gemeinsam die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2020 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

 

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schülerinnen und Schüler belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung/ Individuelle Förderung an der WWU betont: „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bildung der Schülerinnen und Schüler mit Blick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme und damit auch für die innovative Zukunftsgestaltung.“

Auch wenn dieses Jahr Corona-bedingt die Preisverleihung nur digital möglich war, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der WWU fanden statt und das Themenspektrum war wie gewohnt beachtlich. Die folgenden Gewinnerinnen und Gewinner nahmen ihre Auszeichnungen stolz entgegen:

  1. Platz: Mirjam Rommen, Nottuln, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Biologie - Thema: „Das Ernährungsverhalten des Gemeinen Regenwurms, Lumbricus terrestris, in Anlehnung an die Forschung Charles Darwins“
  2. Platz: Lisa Maria Südfels, Rosendahl, Städtisches Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, Biologie - Thema: „Mukoviszidose - Eine Diskussion der modernen Kausaltherapieformen und -ansätze als Erfolgstherapien für Mukoviszidose unter abschließender ethischer Evaluation“
  3. Platz: Jens Schütte, Greven, Gymnasium Augustinianum, Biologie - Thema: „Zigarettenfilter - Die Auswirkungen von Celluloseacetat auf die Umwelt“

 

  1. Platz: Lisa Koch, Raesfeld, Gymnasium Mariengarden, Chemie - Thema: „Blut in der forensischen Chemie - Blutnachweis mit Wasserstoffperoxid und Luminol“
  2. Platz: Jan Drees, Lüdinghausen, St. Antonius-Gymnasium, Chemie - Thema: „Chemische Prozesse in der Schwarz-Weiß-Fotografie - Wie entwickelt man ein monochromes Negativ?“
  3. Platz: Tobias Singer, Münster, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Chemie - Thema: „Wie funktioniert die Brennstoffzelle im Versuch im Vergleich zur Funktion bei den Stadtwerken Münster?“

 

  1. Platz: Maximilian Meidt, Münster, Gymnasium Paulinum, Geographie - Thema: „Die Renaturierung der Münsterschen Aa im Teilabschnitt "Kanalstraße nördlich Lublinring" - Eine gelungene Maßnahme im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung“
  2. Platz: Oliver Manikowski, Borken, Gymnasium Mariengarden, Geographie - Thema: „Containerhafen im Finnafjord (Nord-Ost-Island) - Ein nachhaltiges Projekt?“
  3. Platz: Julia Aichele, Havixbeck, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Geographie - Thema: „Kostenloser öffentlicher Personennahverkehr als tragfähiges Verkehrskonzept“

 

  1. Platz: Marlena Schmidt, Dreierwalde, Kopernikus Gymnasium, Informatik - Thema: „Implementation und Dokumentation der ersten und zweiten Aufgabe des Bundeswettbewerbs Informatik in Java“
  2. Platz: Linus Funke, Sendenhorst, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Footbonaut - Ist der Footbonaut auch für kleinere Vereine realisierbar“
  3. Platz: Marc Brockhaus, Ennigerloh, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Facebook, Instagram und Co. - Zu offen für Schülerinnen und Schüler? - Modellierung und Implementierung eines Sozialen Netzwerkes zur speziellen Anwendung in der Schule“

 

  1. Platz: Christian Roß, Greven, Gymnasium Augustinianum, Mathematik - Thema: „Türme von Hanoi mit 5 Stäben“
  2. Platz: Nemo Nöh, Ahlen, Gymnasium St. Michael, Mathematik - Thema: „Monopoly - Glück ohne Strategie - Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Spielfelder mit R mathematisch bestimmen“
  3. Platz: Felix Lerner, Herten, Max-Planck-Gymnasium, Mathematik - Thema: „Die Riemann'sche Zetafunktion“

 

  1. Platz: Sarah Nölker, Münster, Gymnasium Paulinum,Physik - Thema: „Wie beeinflusst WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen?“
  2. Platz: Lara-Marie Wörmann, Senden, Marienschule Münster, Physik - Thema: „Physik in der Feuerwehr - Die maximale Wurfweite eines Strahlrohrs“

 

Die Experten-Jury der WWU Münster entschied sich für sieben Schülerinnen und zehn Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen, z. B. wie WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen beeinflusst. Die Jury begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind dabei neben der Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, bzw. eines klaren Themas, der Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, vor allem das eigene Experimentieren der Schülerinnen und Schüler sowie die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden (z.B. Interviews, Befragungen, etc.).

 

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz: 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

 

In Nordrhein-Westfalen verleiht die Stiftung die Dr. Hans Riegel-Fachpreise neben Münster an vier weiteren Standorten (Bonn, Köln, Bochum, Düsseldorf) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Universitäten.

 

Weiterführende Informationen auf: www.hans-riegel-fachpreise.com  und

https://icbf.de/index.php/de/kooperationen/stiftung/dr-hans-riegel-fachpreis (inkl. Video).

Dem Wesen der Begabung auf der Spur - Autumn School ‚Begabung in Literatur und Unterricht‘

Die Darstellung von Begabung in Kinderliteratur und anderen Medien hat großen Einfluss auf die Wahrnehmung dieses Konstruktes in der breiten Öffentlichkeit, aber speziell auch im pädagogischen Kontext. Lehrpersonen, Pädagog*innen aus weiteren Feldern und Studierende nahmen an der interdisziplinären Autumn School ‚Begabung in Literatur und Unterricht‘ teil, um sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung mit Sitz in Münster.

In Vorträgen und Workshops wurden Fragen spezifisch zum individuellen Begabungsverständnis aufgearbeitet, Zugänge im Unterricht unterschiedlicher Schulstufen entwickelt und literar-ästhetische Aspekte behandelt. Geplant und gestaltet wurde die Veranstaltung durch die Arbeitsgruppe ‚Begabung in Literatur und Medien‘, der Katarina Farkas (PH Zug), Beate Laudenberg (PH Karlsruhe) und Johannes Mayer (Universität Leipzig) sowie David Rott (Universität Münster) angehören.

Die Autorin Anja Janotta las während der Tagung aus ihren Romanen Der Theoretikerclub (2017) und Meine Checkliste vom Verlieben (2019) und stellte sich den Fragen der Teilnehmenden. Vorgestellt wurde auch die neue Internetseite www.begalum.de, auf der die Arbeitsgruppe eine Datenbank zum Thema zur Verfügung stellt. Im Austausch mit den Teilnehmenden wurden in diesem Kontext auch Fragen zukünftiger Zusammenarbeit und Vernetzung diskutiert. Perspektivisch soll die Autumn School eine Fortsetzung finden, um die aufgeworfenen Themen und Fragen weiter vertiefen zu können.

(David Rott)

 

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