Jahr 2012

27.12.2012, Die Zeit, Genies unter der Lupe. Eine Marburger Langzeitstudie beobachtet seit 25 Jahren, wie Hochbegabte durchs Leben kommen

11.12.2012, wn.de, Begabungsforscher zu Schulstudien. Schulen vernachlässigen Talente

05.12.2012, Westfälische Nachrichten, Förderung für begabte Kinder. Neuer Coach-Kursus

25.09.2012, Münstersche Zeitung, „Wann gibt es die Pille für den Mann?“ Maresa Wichmann von AJG stellte sich mit ihrer Facharbeit einer Jury an der Universität Münster

23.09.2012, muensterschezeitung.de, Dr. Hans-Riegel-Preis in Münster. Maresa Wichmann stellt sich mit Facharbeit der Jury

21.09.2012, Westfälische Nachrichten, Rubrik: „Leute“, Christian Fischer

21.09.2012, ajg.eu, Die Pille für den Mann

09.2012, bildung–und-begabung.de, Das war der Kongress: „Giftedness across the Lifespan“

19.09.2012, uni-muenster.de, ECHA ernennt Prof. Christian Fischer zum 2. Vorsitzenden, Begabungsforscher organisiert internationale Konferenzen

15.09.2012, dradio.de, Schwerpunktthema: Schlau und unentdeckt. Deutschland ist bei der Förderung von Hochbegabten nur Mittelmaß

15.09.2012, dradio.de, Überspringer oder Frühstudierende – Ideen und Programme für Hochbegabte in und außerhalb von Schulen

15.09.2012, dradio.de, Zu viel gefördert, zu wenig gefordert – Hochbegabtenförderung in der Praxis

14.09.2012, Halterner Zeitung, Begabte besser fördern

14.09.2012, Dorstener Zeitung, 20 Jahre Wegbegleiter für Eltern und Kinder (Richard Pelz und Helga Pelz-Anfelder)

13.09.2012, Westfälische Nachrichten,Individuelle Förderung bis ins hohe Alter

13.09.2012, Münstersche Zeitung, Begabtenförderung für mehr Migranten und Senioren

12.09.2012, uni-muenster.de, Ein Schub für die Begabungsforschung. Größter deutscher Begabungskongress startet an der Universität Münster / Rund 1000 Teilnehmer aus Theorie und Praxis

12.09.2012, uni-protokolle.de, Ein Schub für die Begabungsforschung

12.09.2012 - 15.09.2012, innovations-report.de, Ein Schub für die Begabungsforschung. Größter deutscher Begabungskongress startet an der Universität Münster / Rund 1000 Teilnehmer aus Theorie und Praxis

12.09.2012, Pressegespräch „4.MBK“ & „13. Internationale ECHA-Konferenz“

12.09.2012, Die Glocke (Gütersloher Volkszeitung), Begabung bleibt bei Kindern häufig unentdeckt

12.09.2012, bildung-und-begabung.de, Weltweit größter Kongress zur Begabungsforschung in Münster

11.09.2012, fr-online.de, Hochbegabtenförderung. Hochbegabte haben es schwer

11.09.2012, uni-muenster.de, Begabungsforscher: Hochbegabte haben es in Deutschland schwerer

11.09.2012, sz-online.de, „Deutschland ist nur Mittelmaß". Begabungsforscher fordern eine bessere Förderung von Hochbegabten an deutschen Schulen.

11.09.2012, welt.de, Deutschland bremst seine hochbegabten Kinder aus

11.09.2012, shortnews.de, Begabungsforscher: In Deutschland herrsche eine deutliche Mittelmaßorientierung

11.09.2012, Report K, Begabungsforscher Christian Fischer: „Deutschland ist nur Mittelmaß“

10.09.2012, welt.de, Deutschland verschenkt Potenzial seiner Schüler

10.09.2012, Mainzer Rhein Zeitung, Talente verschenkt

10.09.2012, Münstersche Zeitung, Potenziale erkennen und Begabungen besser fördern. Forscher fordert flächendeckende Tests

09.09.2012, news4teachers.de, Forscher: Deutschland scheitert beim Fördern von Begabungen

08.09.2012, mittelbayerische.de, Begabungsforscher: Potenzial wird verschenkt

08.09.2012, uni-muenster.de, Bildungsexperte: Deutschland verschenkt Potenzial seiner Schüler (Gespräch: Marie Kleine)

08.09.2012, op-marburg.de, "Deutschland verschenkt Potenzial seiner Schüler"

07.09.2012, Süddeutsche Zeitung, Der Marschall und die Münsteraner

30.08.2012, juraforum.de, Einladung zum ECHA-Begabungskongress und zum Pressegespräch

25.08.2012, Westfälische Nachrichten, Die Schlauen haben es oft schwer – Im „Netzwerk-Hochbegabungsförderung“ arbeiten Vereine und Institutionen in Münster zusammen

11.08.2012, unicum.de, Begabtenförderung: Niemand würde einen Spitzensportler als Streber bezeichnen

01.08.2012, Labyrinth 113, Begabungsforschung in Vorträgen

07.2012, hermann-loens-hagen.de, Das Forder-Förder-Projekt zur Begabtenförderung im Drehtürmodell an der Hermann-Löns-Grundschule

27.06.2012, bibernetz.de, Internationaler Kongress zur Begabungsförderung

20.06.2012, Westfälische Nachrichten, Beratung im neuen Heim. Beratungsstelle Esca Mentis bezieht seine Räume am Antonuiskirchplatz

05.2012, uni-muenster.de/EW/ife, Terminbekanntgabe. Kongress zur Begabungsforschung: Giftedness across the Lifespan

31.05. 2012, HEISENBERG Presse-Depesche vom 31. Mai 2012, „Neugier genügt“ Schülerinnen und Schüler präsentieren Expertenarbeiten

16.05.2012, bildungsklick.de, Der größte deutsche Begabungskongress findet in Münster statt. "Giftedness across the lifespan - Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter"

10.05.2012, Münstersche Zeitung, Kongress kümmert sich um Förderung begabter Kinder. 800 Experten aus aller Welt in Münster

09.05.2012, uni-muenster.de, Pressemitteilung, WWU richtet größten deutschen Begabungskongress aus. Thema: Begabungsförderung von der Kindheit bis ins Alter / 800 Teilnehmer von allen fünf Kontinenten werden erwartet

04.2012, echa-oesterreich.at, Zum 80. Geburtstag

25.04.2012, cisionwire.de, Dr. Hans Riegel-Fachpreise belohnen Facharbeiten mit bis zu € 600

17.04.2012, reticon – Bildung und neue Medien, Individuelle Förderung trotz gemeinsamen Unterrichts

13.04.2012, nifbe.de, Neue Bücher zur Begabungsförderung

13.04.2012, derwesten.de(WAZ), Pelz-Anfelder-Stiftung. Halt und Orientierung geben

07.04.2012, fuerstenberg-gymnasium-recke.de, Begabungsforschung in Erdkunde

03.04.2012, Westfälische Nachrichten, Schüler treffen auf Experten. Kriminalbeamter im Kreuzverhör

21.03.2012, kirchensite.de, "Münstersche Gespräche zur Pädagogik" beendet. "Benachteiligte Kinder und ihre Förderung in der Schule"

06.03.2012, Der Westen, Mädchen lernen Mathe anders

02.03.2012, bildungsklick.de, Gemeinsam lernen. Grundschulen ergreifen die Initiative

29.02.2012, hallo-borken.de, Jeden Schüler individuell Fördern (Projekt qualifiziert Lehrer / Kreis Borken wird Pilotregion)

02.2012, wn.de, Experte Bos: Schlaue Schüler besser fördern. Debatte über Eliteschule

01.02.2012, Labyrinth 111, Veranstaltungstipps „Symposium Hochbegabung und Migration“

26.01.2012, rp-online.de (Rhein. Post), Langenfeld: Das Vorbild: Von 1 bis 13 – alle Klassen in einem Haus

7. Münsterscher Bildungskongress

Vom 22. – 25. September 2021 fand unser 7. Münsterscher Bildungskongress im Format "Digital plus" statt. Mehr als 1000 Forschende, Lehrende und weitere Interessierte nahmen auf der Kongressplattform an über 100 Vorträgen, Symposien, Diskussionen und Workshops teil. Demnächst werden die Ergebnisse der Teilnehmenden-Evaluation vorgestellt. 

Seit 2003 veranstaltet das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) gemeinsam mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup alle drei Jahre die Bildungskongresse an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der 8. Münstersche Bildungskongress wird im Jahr 2024 stattfinden.

Mehr Informationen zum Kongress erfahren Sie auf unserer Kongressseite.

 


 

 

News & Aktuelles

Feierliche Verleihung der Urkunden Specialist in Pre-school Gifted Education – ECHA-Zertifikat
Am Samstag, den 5. November 2021 fand in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster der feierliche Abschluss der Qualifizierung ECHA-Zertifikat – Specialist in Pre-school Gifted Education statt.
Die teilnehmenden Erzieherinnen hatten sich über insgesamt drei Kursmodule intensiv mit den Besonderheiten von und den Forder- und Fördermöglichkeiten für begabte Kinder im Vorschulalter beschäftigt. Beim abschließenden vierten Kursmodul präsentierten sie nun ihre individuellen Projektarbeiten. Im Anschluss an die erfolgreichen Präsentationen konnten die Teinehmerinnen – teilweise in digitaler Anwesenheit – ihre Abschlussurkunden entgegennehmen. 
Mit den Teilnehmerinnen freuen sich Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels und Frank Geldmacher als pädagogische Kursleitung sowie Dr. Christiane Fischer-Ontrup als Geschäftsführerin des Internationalen Centrums für Begabungsforschung.
Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen

P Gruppenfoto Originalfotos alleVon der Zukunftsfähigkeit der Biogasanlagen bis zur Umwandlung eines durch Extremwetterereignisse abgestorbenen, Fichtenwaldes in einen Mischwald

Zum zwölften Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung am Mittwoch, 27. Oktober, gemeinsam die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2021 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINTFächer) verliehen.

Die Themenfelder herausragender Seminararbeiten, mit denen Schülerinnen und Schüler aus Münster und der Umgebung einen Dr. Hans Riegel-Fachpreis gewonnen haben, waren wie gewohnt beachtlich. In diesem Jahr gingen über 117 Arbeiten von Abiturientinnen und Abiturienten ein – die höchste Anzahl an Einreichungen seit Beginn dieser langjährigen Kooperation. Eine Jury, zusammengesetzt aus Professorinnen und Professoren aus den Fachgebieten der Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik, bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Wichtige Einflussgrößen für die Prämierung waren besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil – zum Beispiel in Form von Experimenten.

In ihrer Ansprache hebt Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung, hervor: „Talente zu finden und zu fördern, sie zu begleiten und zu vernetzen – das gehört unter anderem zu den Schwerpunkten der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Wir sehen in der Förderung der MINT-Bildung eine wichtige Basis zur Sicherung und Gestaltung unserer ökologischen und ökonomischen Zukunft! Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind dafür ein gutes Beispiel und wir freuen uns, diese bereits zum zwölften Mal hier in Münster verleihen zu dürfen.“ Auch Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung/Individuelle Förderung an der WWU, betont: „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in den MINT-Fächern leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung von Bildungs- und Lernprozessen von Schülerinnen und Schülern mit Blick auf die individuelle Potenzialentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme, verbunden mit einem gemeinwohlorientierten Handeln sowie einer innovativen Zukunftsgestaltung.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schüler*innen durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. Neben den Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den Gewinner*innen einen Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2021
  • 1. Platz – Stallfort, Lukas – Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck – Biologie – Thema: Umwandlung eines, durch Extremwetterereignisse abgestorbenen, Fichtenwaldes in einen Mischwald
  • 2. Platz – Thesing, Mareike – Gymnasium der Mariannhiller Missionare Reken – Biologie – Thema: Datenerhebung über das Einnahmeverhalten und die präadhibitorische Risikoaufklärung junger Patientinnen in Bezug auf orale Kontrazeptiva
    3. Platz – Möllenbeck, Friedrich – Euregio-Gymnasium Bocholt – Biologie – Thema: Mikroskopische Untersuchung von Tumoren - Die Unterscheidung benigner und maligner Tumore anhand zytologischer Kriterien
  • 1. Platz – Schüngel, Christina – Gymnasium St. Mauritz Münster – Chemie – Thema: Wie ist der Einsatz von Antioxidantien in Kosmetik anhand des Beispiels der Ascorbinsäure zu beurteilen?
    2. Platz – Allissat, Lea – Josef-Albers-Gymnasium Bottrop – Chemie – Thema: Auswirkungen von verschiedenen handelsüblichen Reinigungsmitteln auf den Nachweis von Blutspuren mittels Luminol
  • 3. Platz – Potthast, Insa – Ratsgymnasium Münster – Chemie – Thema: Die Plant-Microbial Fuel Cell: Eine zukunftsweisende und ökologische Technologie der Stromerzeugung? Betrachtung der theoretischen Grundlagen am Beispiel des Ratsgymnasiums
  • 1. Platz – Lagemann-Kohnhorst, Janne – Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck – Geographie – Thema: Zukunftsfähigkeit von Biogasanlagen - Wie sieht die Zukunft von Biogasanlagen in Ladbergen, Greven und Saerbeck vor dem Hintergrund des Erneuerbare Energien Gesetzes 2021 aus?
  • 2. Platz – Bechatzek, Lotta – St. Antonius Gymnasium Lüdinghausen – Geographie – Thema: Bewertung der Abholzung von Bäumen in Lüdinghausen unter der Berücksichtigung der Ziele des Klimaschutzkonzeptes der Stadt
  • 3. Platz – Reuter, Valerie – Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster – Geographie – Thema: Münster - Fahrradhauptstadt von gestern!? - Analyse und Beurteilung des Fahrradkonzeptes der Stadt als Teil des Gesamtmobilitätskonzeptes
  • 1. Platz – Wiemers, Pius – Gymnasium St. Michael Ahlen – Informatik – Thema: ID3-Algorithmus - Entscheidungsbaum zur Corona Impfbereitschaft
  • 2. Platz – Linnemann, Joan Wilhelm – Gymnasium St. Michael Ahlen – Informatik – Thema: Sobel-Operator - Kantendetektion bei digitalen Bildern
  • 3. Platz – Heinen, Antonia – Alexander-Hegius-Gymnasium Ahaus Ahaus – Informatik – Thema: Parserlogik - Entwicklung einer typsicheren Programmiersprache zur Behandlung rationaler Zahlen
  • 1. Platz – Hilbricht, Samuel – Gymnasium Petrinum Dorsten – Mathematik – Thema: Krümmungskreise und ihre Bedeutung für die Bestimmung von Maximalgeschwindigkeiten in Straßenkurven –
  • 2. Platz – Bilke, Janosch – Goethe-Gymnasium Ibbenbüren Ibbenbüren – Mathematik – Thema: Der Miller-Rabin-Test zur Ermittlung von Primzahlen
  • 3. Platz – Gövert, Marie – St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen – Mathematik – Thema: Mathematische Sprichwörter - Erläuterung des mathematischen Grundgehalts ausgewählter alltäglicher Redewendungen zur Klärung ihrer Bedeutung
  • 1. Platz – Rosenstock, Jonas – Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster Münster – Physik – Thema: Der Stirlingmotor - Ausrangierte Technologie oder Basis moderner Antriebstechnik?
  • 2. Platz – Hattrup, Nico – St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen – Physik – Thema: Untersuchung der mittleren Fallgeschwindigkeit verschiedener Badmintonbälle in Luft
  • 3. Platz – Altebockwinkel, Julius – Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Dülmen – Physik – Thema: Die experimentelle Erforschung des elektrischen Erdfelds

Die Videoaufzeichnung der Preisverleihung finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=A5U2PQjakig

Weiterführende Informationen auf: www.hans-riegel-fachpreise.com und www.icbf-stiftung.de.

Erfolgreiche Durchführung des 7. Münsterschen Bildungskongresses - Vier Tage im Zeichen der nachhaltigen Begabungsförderung

Wie der am 7. August 2021 veröffentlichte Bericht des UN-Klimarats (IPCC) nochmal verdeutlicht, ist es höchste Zeit für einen dauerhaften ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne müssen dazu ihren Beitrag leisten und das eigene Handeln und Verhalten überprüfen. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere eine gezielte Begabungsförderung kann durch die Stärkung von Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenzialen junger Menschen - zum Beispiel durch die Förderung kreativer Problemlösekompetenzen oder ethischen Verantwortungsbewusstseins - einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gemeinwohlorientierung und zu einer innovativen Zukunftsgestaltung leisten.

Vor diesem Hintergrund fand vom 22. – 25. September 2021 der 7. Münstersche Bildungskongress statt. Die Thematik „Potenziale erkennen, Talente entwickeln, Bildung nachhaltig gestalten“ wurde durch über 100 Vorträge vielfältig gestaltet. Interaktive Kaffeepausen und Podiumsdiskussionen rundeten das Programm ab. Insgesamt haben 1088 Personen am Kongress im Format Digital Plus teilgenommen.

Wir bedanken uns bei allen Vortragenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden!

Einige Impressionen der Kongresstage finden Sie hier: https://vimeo.com/615951921

Wir sind gespannt auf das Feedback und möchten alle Kongressteilnehmenden darum bitten, den Evaluationsbogen über Limesurvey auszufüllen: https://ivv7lime.uni-muenster.de/index.php/897994?lang=de

Begabungsförderung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe - Münstersche Emfehlungen

Anlässlich des siebten Münsterschen Bildungskongresses wurden am 25. September 2021 in Münster die „Münsterschen Empfehlungen“ an den VorsitzendenderAmtschefkonferenzder KMKHerrn Staatsrat Rainer Schulz, übergeben. Die Empfehlungen wurden gemeinsam von der Robert Bosch-Stiftung, der Joachim HerzStiftung und der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung verfasst. Sie beinhalten neun Aspekte, die bezüglich gesellschaftlicher Herausforderungen Perspektiven für die Begabungsförderung und Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen, aber auch darüber hinaus enthalten.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung mit weiteren Hintergründen zur Ausarbeitung der „Münsterschen Empfehlungen“.

Hier geht es direkt zum Wortlaut der „Münsterschen Empfehlungen“ mit ihren neun Aspekten.

Rückblick aufs Innovation Lab 1: Venedigs Lagune schützen

Vom 17. – 23. Juli 2021 fand das Innovation Lab 1 unseres Steam+-Erasmusprojektes statt. Das Projekt widmete sich dem Meeresschutz der Lagune Venedig und fand entsprechend in Italien statt. Über eine Woche entwickelten Studierende gemeinsam mit Lehrenden und Expert:innen transdisziplinäre Citizen Science Projekte, die unterschiedliche Aspekte des Umwelt- und Meeresschutzes aufgriffen.

Im November 2021 wird das zweite Innovation Lab stattfinden. Dieses wird von der Universität in Klaipėda (Litauen) durchgeführt.

Aktuelle Informationen rund um das Erasmus+-Projekt können Sie auf der Projekthomepage einsehen.

Während des Münsterschen Bildungskongresses wird es zudem einen Beitrag zum Steam+-Projekt geben!

 

LemaS-Schulen tauschten Erfahrungen aus

Mehr als 80 Interessierte aus den nordrhein-westfälischen LemaS-Schulen und einige Gäste nahmen am 23. März an der Online-Fachtagung zur „Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler in Präsenz- und Distanzunterricht“ teil. In sechs Themenforen ging es um die Erfahrungen, die in der Pandemiezeit die individuelle Förderung und Begabtenförderung vor neue Herausforderungen stellt, aber auch neue Möglichkeiten eröffnet. Beispiele guter Praxis im Unterricht, Möglichkeiten wirksamer Lernbegleitung und Lernberatung, Fragen der Leistungsrückmeldung, Motivation und Selbstregulierung im Distanzunterricht, aber auch Ideen zur kollegialen Vernetzung und kollegialen Beratung sowie die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen psychischen Belastungen durch die Isolation waren Leitthemen der Gesprächsgruppen, die von SchulleiterInnen und Förderexperten der LemaS-Schulen sowie Fachkollegen aus Bezirksregierungen im Verbund mit WissenschaftlerInnen der WWU bzw. des Landeskompetenzzentrums moderiert wurden.

Der Austausch von Konzepten, Fragen und Entwicklungsprozessen war auch ein Angebot zur Vernetzung und zur Kontaktaufnahme, das künftig mit wechselnden Themen wiederaufgelegt wird.   

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite zum Programm Lemas-NRW: www.lemas.nrw.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA Diploma of Advanced Studies „Specialist in Gifted Education and Talent Development“

Das Anmeldeverfahren für den Kurs ECHA Diploma of Advanced Studies - Specialist in Gifted Education and Talent Development (Kurs 23) ist eröffnet.

Anmeldungen sind möglich unter icbf@uni-muenster.de. Weitere Informationen finden Sie hier. 
 

ECHA-Coach

Die Termine für den ECHA-Coach Kurs beginnend im Januar 2022 stehen fest. Das Anmeldeverfahren ist nun geöffnet, Anmeldungen sind möglich unter icbf@uni-muenster.de. Weitere Informationen finden Sie hier.

ECHA-Zertifikat

Die Weiterbildung „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)“  hat begonnen. Termine für einen neuen Kurs stehen noch nicht fest.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne unter icbf@uni-muenster.de.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

 

Umgang mit der Corona-Pandemie

Die Weiterbildungskurse des ICBF können nur vorbehaltlich der jeweils aktuellen Pandemielage und der jeweils aktuellen Verordnung (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Präsenz stattfinden. Das  Franz Hitze Haus in Münster, der Seminarort der Weiterbildungen des ICBF, hat ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, welches regelmäßig an die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) angepasst wird. 

Sollte die jeweilige Situation es erforderlich machen, so werden einzelne Module der Weiterbildungen als Online-Seminar und ggf. auch als hybrides Seminar stattfinden.

Förderinitiative Leistung macht Schule: Teilprojektverbund 4–6 „diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern“

32 Projektschulen aus 15 Bundesländern haben sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ICBF auf den Weg gemacht, Konzepte und Projekte zum diagnosebasierten individualisierten Fordern und Fördern an ihren Schulen zu implementieren. Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP):

  • Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik"
  • Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“
  • Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.

Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und verfolgen in ihrer Kopplung miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potenziale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder aus kulturell und sozial benachteiligten Lagen zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den 32 Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen. Während einige der Schulen diFF-Projekte vorerst in Drehtürmodellen umsetzen, wagen erste Schulen bereits den Schritt, dieses mit ganzen Klassen, teilweise sogar Jahrgängen durchzuführen. Besonders spannend sind in diesem Zusammenhang die Impulse, die das diFF-Projekt auf der unterrichtlichen Ebene auch für die Schulentwicklungsprozesse an den Schulen setzen. Im Weiteren werden die bisherigen Instrumente und Materialien gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt und Evaluationspakete zur Wirksamkeitsüberprüfung eingesetzt.

Begleitende Wissenschaftler*innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

 

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

Zunächst wurden – basierend auf Vorarbeiten aus Projekten der eigenen Arbeitsgruppe – die Materialien zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit dem Ziel aufbereitet, sie Lehrkräften unter den Rahmenbedingungen von LemaS zur Verfügung stellen zu können. Die Materialien und die begleitenden Informationen sollten also weitgehend so vorbereitet werden, dass ein konzeptgetreuer Einsatz möglich ist. Im September 2018 fand im Rahmen eines Workshops auf dem Bildungskongress im Münster ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch mit allen teilnehmenden Schulen statt. Neben dem persönlichen Austausch und Kennenlernen diente der Workshop zur Vorstellung der Ziele des Teilprojekts. Dazu wurden das geplante Vorgehen (empfohlener Start mit Lernverlaufsdiagnostik und sukzessive Hinzunahme der beiden weiteren Bausteine) und die Materialien der diagnosebasierten differenzierten Leseförderung präsentiert. Im Oktober 2018 wurden die Materialpakete allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

Die onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik wird aktuell in 20 Schulen von 94 Lehrkräften in 118 Klassen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen werden durch Telefontermine und einen online Support in Fragen zum Einsatz des Materialpaketes unterstützt und es findet ein Austausch statt, in dem mögliche Weiterentwicklungen am Material besprochen werden. Während der Austausch im ersten Projektjahr vorwiegend informell war und der Schwerpunkt auf der Anwendung des Konzepts zur diagnosebasierten Leseförderung lag, soll ab dem Schuljahr 2019/20 eine systematische Begleitung der Implementation erfolgen, um Gelingensbedingungen zu analysieren und den Transfer in die Praxis zu optimieren.

Start der MINT-Teilprojekte 3 & 8 im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule) von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen.

In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Coaching für hochbegabte Erwachsene

Das Angebot richtet sich an hochbegabte Erwachsene, die das Thema Hochbegabung in seiner Bedeutung für die eigene Lebensgeschichte reflektieren möchten. Was bedeutete die sehr hohe Begabung in der Kindheit, in Bezug auf die Beziehung zu den Eltern, Geschwistern, Lehrern und Mitschülern? Was bedeutet die hohe Begabung heute im Beruf und in der Beziehung zu Kollegen und Vorgesetzten? Was bedeutet die hohe Begabung innerfamiliär in der Beziehung zum Partner und in der Beziehung zu den Kindern? Hochbegabte Erwachsene können verschiedene Bereiche und Konfliktherde in ihrem Leben mit Bezug auf das Thema Hochbegabung bearbeiten.

Das Beratungs- und Coachingkonzept integriert verschiedene Leitgedanken und Grundsätze bekannter pädagogischer und psychologischer Theorien und Konzepte, vor allem die der systemischen Kurzzeittherapie- modelle und der humanistisch orientierten Therapie- und Beratungsmodelle. Merkmale unserer Beratung sind:

  • Lösungsorientierung

  • Stärkenorientierung

  • Handlungsorientierung

  • Dialogische Beratung

  • Kurzzeitberatung

Weitere Informationen zu diesem Angebot finden sie hier:

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Aktivitäten

Die Stiftung kooperiert mit anderen Stiftungen sowie Trägern der Weiterbildung. Exemplarisch zu nennen sind die Stadt Münster, die Hans-Riegel Stiftung und Bildung und Begabung.