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Pressestimmen über das ICBF

Westfälische Nachrichten, 28. Juni 2004

Hörsäle fest in Kinderhand

Zentrum für Begabungsforschung stellte Projektergebnisse vor

Münster.
-to- Münster. Etliche Hörsäle der Universität Münster waren am Samstag fest in Kinderhand. Das „Forder-Förder-Projekt“ des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) stellte die Ergebnisse der Projekte vor, an denen sich drei Schulen aus Münster und eine aus Osnabrück beteiligt hatten.
Die Sieben- bis Zwölfjährigen schon früh an methodisches und strukturiertes Lernen und Arbeiten heranzuführen und dabei gleichzeitig individuelle Begabung zu fordern, war das erklärte Ziel. „Die Ergebnisse, die wir erreicht haben, sind überaus zufriedenstellend. 60 Schüler haben ein ganzes Schuljahr intensivste Anstrengungen in ihre Arbeiten gesteckt“, verdeutlichte Dr. Christian Fischer vom ICBF den langen Weg, der hinter allen Beteiligten liegt.
Aus Münster hatten sich die Ludgerusschule in Hiltrup, das Annette-Gymnasium und das Hittorf-Gymnasium in den vergangenen Monaten um die Vorbereitung ihrer Vorträge gekümmert. Besonders die Grundschüler aus Hiltrup zeigten, welche Lernerfolge mit gezielter Förderung schon in jungen Jahren zu erreichen sind. Souverän gingen sie mit komplexen Themen um wie z.B. Achterbahnen, das alte China oder die Hiltruper Geschichte.
Aber nicht nur die Kinder sollen in ihren Lernkompetenzen gefördert werden. Um dieses zu erreichen, muss sich laut ICBF auch die Lehrerrolle in Zukunft verändern. Dafür bietet das Zentrum an der Universität Münster Weiterbildungsangebote und Forschungspraktika an.
Die Lehrkräfte standen am Samstag vorwiegend helfend zur Seite. Die Kinder dozierten, ihnen gehörte das Schloss und das Gros seiner Hörsäle.

 
 
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