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Pressestimmen über das ICBF
Münstersche
Zeitung, 07. Juni 2005
Schüler erforschten Kosmos und Indianer
Reizvolle Themen beim Forder-Förder-Projekt
Münster. Der Dom zu Münster und die Arena auf Schalke,
Autotuning und Schildkröten – die Palette der Expertenvorträge
war vielfältig. Das besondere an der Tagung des Forder-Förder-Projekts
des „Internationalen Centrums für Begabungsforschung“ (ICBF)
von den Universitäten Münster und Nijmegen am vergangenen
Samstag war, dass die Beiträge von Schülern und Schülerinnen
ab der zweiten Klasse stammten.
Mitgemacht haben aus Münster die Ludgerusschule Hiltrup, das
Annette-Gymnasium sowie das Hittorf-Gymnasium. Ausgangsbasis der
bereits zum zweiten Mal stattfindenden Veranstaltung waren Lernstrategie-Kurse
für Schüler. Mitinitiator Dr. Christian Fischer vom ICBF
hatte mit Studenten im Rahmen eines Seminars ausgewählte Schüler
betreut. Die 80 Präsentationen mit den Ergebnissen fanden in
sechs Gruppen parallel statt. Fünf bis zehn Minuten hatten
die Schüler für ihr Thema Zeit.
Bevor es losging, herrschte Spannung in der überfüllten
Aula des Schlosses. Adrian, Marc und Lars Kristian vom Hittorf-Gymnasium
fanden in den hinteren Reihen gerade noch Platz. Sie berichteten
über ihre unterschiedlichen Motivationen: Sammelleidenschaft
inspirierte zum Thema Diamanten, sportliche Erfahrungen zur Untersuchung
über japanische Kampfkunst, die Kluft zwischen Fiktion und
Lebenswirklichkeit zu einer Darstellung über Indianer und eine
Wissenschaftssendung zur Arbeit über Schwarze Löcher.
Der neunjährige Kai (Ludgerusschule) nutzte bei seiner Recherche
über den Kosmos u.a. das Planetarium. Er hatte soviel Spaß
dabei, dass er hochmotiviert bereits für das nächste Jahr
plant: „Dann forsche ich über das Thema Skispringen!“
Auch Fischers Fazit ist positiv: „Alle beteiligten haben profitiert
– die Schüler, Lehrer, Eltern, Studenten und Wissenschaftler.“
IGF
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