Studientag zum Thema Selbstreguliertes Lernen

Zum Thema „Selbstreguliertes Lernen“ wird am 04.06.2016 an der WWU Münster ein Studientag angeboten, der sich mit aktuellen Anforderungen an Lehrpersonen in einem diversitäts-sensiblen Unterricht auseinandersetzt. Anpassungen des Unterrichts an die vielseitige Schülerschaft scheinen in der individuellen Förderung vor allem über Facetten des Selbstregulierten Lernens möglich zu sein. Als Hauptreferent wurde Dr. Gerhard Büttner, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Frankfurt gewonnen. Er wird aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen zum Thema präsentieren. In einer auf Unterrichtsprozesse ausgerichteten Vertiefung werden im Anschluss im Rahmen von Workshops praxisorientierte Angebote für Lehrpersonen und Studierende. Weitere Informationen zum Studientag folgen in den kommenden Wochen.

Call for Papers: European Honours Conference in Utrecht

Der Call for Papers für die „European Honours Conference“, die vom 2. bis 4. Juni 2016 in Utrecht stattfindet, ist seit dem 18. Januar 2016 geöffnet.

Mit dem diesjährigen Thema „Honours Futures“ richtet sich der Kongress nicht nur an Universitäten und Hochschulen, die bereits Honours-Programme für hochleistende, motivierte und talentierte Studierende anbieten. Auch diejenigen, die solche Programme neu installieren wollen, sind zur Teilnahme eingeladen. Ziel des Kongresses ist ein offener Austausch von Studierenden, Forschern, Wissenschaftlern sowie Politikern (policy makers), um zukünftig ein europaweites Netzwerk von Honours-Programmen aufzubauen.

Mit-Organisator der Konferenz ist neben der Universität Utrecht das European Honours Council, welches im Sommer letzten Jahres gegründet wurde und sich seitdem um eine stärkere Vernetzung europäischer Organisationen der Hochschulbildung im Bereich der Honours-Programme bemüht.

Das European Honours Council hat sich zu diesem Zweck am Freitag, den 15. Januar 2016 in Utrecht getroffen, um neben den Inhalten der Konferenz auch weitere netzwerkrelevante Fragen zu beantworten.

Weitere Informationen zur Konferenz sind zu finden unter: http://honoursconference.sites.uu.nl/

Weitere Informationen zum European Honours Council sind zu finden unter: http://www.honorsineurope.com

Anmeldungen für neue ECHA-Kurse: ECHA-Coach, ECHA-Zertifikat und ECHA-Diplom

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen eine große Herausforderung im pädagogischen Bereich für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen. Gerade in Anbetracht der aktuellen Debatte um eine inklusive Bildung müssen auch die Bedürfnisse Begabter berücksichtigt werden. Dabei ist zu beachten, dass auch die Gruppe der Begabten sehr vielfältig ist. Etwa dann, wenn Begabte eine Zuwanderungsgeschichte haben oder sozial benachteiligt sind. Im Januar 2016 beginnen ein neuer Kurs zum ECHA-Zertifikat für Erzieherinnen und Erzieher sowie ein neuer Kurs zum ECHA-Coach für Beraterinnen und Berater. Anmeldungen sind für beide Qualifizierungen noch möglich. Der nächste Kurs zum ECHA-Diplom für Lehrerinnen und Lehrer beginnt im September 2016, auch hier ist das Anmeldeverfahren bereits eröffnet.

ECHA-Kongress 2016 in Wien

Die 15. ECHA-Konferenz findet in Wien unter dem Titel „Talents in Motion: Begabungsförderung und Migration – gestern, heute, morgen“ vom 2. - 6. März 2016 statt. Inhaltlich setzt die Konferenz den Fokus auf (hohe) Begabungen im Kontext von kulturellen, ethnischen, religiösen und sozio-ökonomischen Gruppen, wobei der Schwerpunkt auf das Thema Begabung und Migration gelegt wird. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund bedürfen in Schule, Arbeitswelt und Gesellschaft einer adäquaten Förderung ihrer Begabungen und einer besonderen Sensibilität im Umgang. Die Konferenz will den interdisziplinären Dialog initiieren und durch den Austausch von Wissenschaft, Forschung und Praxis zu einem differenzsensiblen Umgang beitragen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.echa2016.info

Den aktuellen Flyer zum Download finden Sie hier.