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Pressestimmen über das ICBF
Neue
Osnabrücker Zeitung vom 10. März 2008
Hochbegabte brauchen Förderung - 19
Erzieherinnen erzielten Zertifikat
Osnabrück.
Erstmals haben jetzt in Osnabrück 19 Erzieherinnen aus der
Region das EchaZertifikat „Specialist in Pre-School Gifted
Education“ — einer Ausbildung zur Förderung hochbegabter
Kinder im Vorschulbereich — erhalten.
Die neuen Spezialistinnen des bundesweit zum siebten Mal vergebenen
Zertifikats des Internationalen Zentrums für Begabtenforschung
(ICBF) der Universität Münster und der niederländischen
Raboud-Universität Nijmegen hatten zuvor eine anderthalbjährige
berufsbegleitende Weiterbildung an der Fachhochschule Osnabrück
absolviert. „Ich habe sehr, sehr hohe Achtung vor Ihnen. Es
ist eine besondere Aufgabe, mit auffälligen Kindern umzugehen“,
sagte Artur Jager von der Bürgerstiftung Osnabrück, die
die Weiterbildung mit der Stadt ins Leben gerufen hatte.
Außer der Förderung benachteiligter Kinder spiele auch
die Unterstützung hochbegabter Kinder eine große Rolle
für die Gesellschaft, so Jager. Noch vor einigen Jahren hätte
niemand gedacht, dass die Förderung hochbegabter Kinder jemals
so im Mittelpunkt stehen würde, sagte Hermann Schwab vom städtischen
Fachdienst Jugend und Familie. Das sei heute anders: „Kein
Feld der Jugendhilfe expandiert derzeit derartig.“
„Auch hochbegabte Kinder brauchen individuelle Förderung“,
betonte Christian Fischer vom ICBF. Verliehen wurden die Zertifikate
von Franz-Josef Mönks, Präsident des Europäischen
1äte zur Hochb€gabteflfrrUflEc-ha) Mit der Förderung
vorrKlridern müssesn-fr&trwi€-—möglich
begonnen werden, sagte Mönks. „Ein Kind in einer Krippe
ist ein Computer“, so der Wissenschaftler.,, Was sich da im
Kopf schon abspielt, ist phänomenal.“
Eine Rose gab es für die Absolventinnen des ersten Lehrgangs
für eine gezielte Förderung hochbegabter Kinder in Osnabrück.
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